Eine Ausstellung der Lagerarbeitsgemeinschaft KZ Hohnstein
Am 14. März 2026 fand mit dem 1. Hohnsteiner Dialog die erste Gedenkveranstaltung der LAG KZ Hohnstein in Erinnerung an die Besetzung der Burg Hohnstein durch die SA am 8. März 1933. Am Denkmal auf dem Marktplatz Hohnstein hörten die knapp 70 Teilnehmenden nach der Begrüßung durch Steffen Richter von der LAG neben den Grußworten von Bürgermeister Daniel Brade auch Beiträge von Mitgliedern der Lagerarbeitsgemeinschaft: Gabriele Hahn erinnerte mit Worten ihres Großvaters Konrad Hahnewald an die Besetzung der Burg und Theres Schimansky richtete den Blick auf eine Frau, die den Beginn des Nationalsozialismus zum einen als Gegnerin, zum anderen auch als engste Angehörige von Menschen erlebte, die im Widerstand waren – Frieda Hering, Witwe des im KZ Hohnstein ermordeten Martin Hering.
Im Anschluss eröffnete Katharina Wüstefeld die Ausstellung „Zwölf Porträts – Häftlinge des KZ Hohnstein 1933–1934“. Mit ihr erinnern ihre Mitglieder an Menschen, die im KZ Hohnstein inhaftiert waren. Viele davon sind ihre eigenen Angehörigen. Die Ausstellung ist nun bis zum Beginn der Bauarbeiten im Herbst 2026 täglich kostenfrei im Pavillon auf dem oberen Burghof zu sehen.
Der 2. Hohnsteiner Dialog findet am 20. März 2027 statt. Schon jetzt laden wir dazu recht herzlich ein.

